Monatsarchive: Mai 2013

Biokiste: Rote Beete und Pak Choi

Wir bekommen schon einige Jahre eine Gemüsekiste von einer Biogärtnerei in unserer Nähe geliefert. Das ist eine tolle Sache, wenn man frische Ware liebt und schätzt und zudem noch regionalen Anbau fördern will. Nie zuvor habe ich einen Salat gesehen, aus dem an der Schnittstelle noch der Saft rausläuft, weil er erst vor wenigen Stunden geerntet wurde. Aber bevor ich hier ins Schwärmen gerate, komme ich mal lieber zum Punkt.

Daniela Dreuth von den Textinen hat auf Facebook darüber gepostet, dass sie nun auch neuderdings eine Biokiste bekommt und war recht ratlos, was sie mit verschiedenen Gemüsesorten eigentlich anstellen sollte und fragte um Rat. Dabei hat sie eine tolle Aktion gefunden, die sich auf den Austausch zu Rezepten von Biokisteninhalten bezieht, die ich aber leider gerade auf die Schnelle nicht wiedergefunden habe. Jedenfalls habe ich zwei tolle Rezepte (wie ich finde), die ich heute vorstellen möchte.

Zunächst wäre da das Rote-Beete-Carpacchio. Das Rezept ist für eine Person, da ich es immer alleine essen darf und ich habe es aus der Not erfunden. Dazu eine frische Rote Beete erst mal im Ganzen 15 Minuten kochen, sie sollte noch etwas fest sein. Dann – ganz wichtig – Handschuhe anziehen, denn die Rote Beete färbt sehr stark. Dann die Rote Beete sauber schälen und in hauchfeine Scheiben schneiden, welche auf einem Teller angerichtet werden. Darauf verteilt ihr eine in dünne Ringe geschnittene Zwiebel, etwas Thunfisch (oder auch nicht, wenn ihr keinen Thunfisch mögt) und darüber gehackte Walmüsse geben. Dann salzen und pfeffern, ein gutes Öl (z.B. Walnussöl macht sich sehr gut darauf) darüber träufeln und mit einer Balsamicocreme versehen. Fertig und schmeckt himmlich!

Dann hätte ich noch eine Gemüsepfanne mit Pak Choi im Angebot. Für zwei Personen einen kleinen Pak Choi waschen und die Blätter inklusive der Stengel in etwa einen Zentimeter breite Streifen schneiden. Zwei Zwiebeln (ich habe eine rote und eine weiße genommen) achteln, eine oder zwei Möhren in Stifte schneiden und drei Knoblauchzehen fein hacken. Dann etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebeln, Möhren und den Pak Choi anschwitzen, bis die Zwiebeln langsam glasig werden. Dann kurz den Koblauch dazu geben, damit er nicht anbrennt oder dunkel wird und alles mit 2-3 EL Sojasauce ablöschen. Etwas (1-2 EL) Apfelessig dazugeben, einen Schuss Agavendicksaft und 100 ml Wasser. Deckel auf die Pfanne und 5-10 Minuten köcheln lassen, je nachdem wie knackig man das Gemüse mag. Reis dazu und genießen!

w.r.wagner /pixelio.de

Pak Choi (w.r.wagner /pixelio.de)